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RNZ-Blog: ein kleiner RückblickDienstag, 9. Dezember 2008
Wir haben schon öfters, und v.a. am Anfang, über das Blogportal der RNZ berichtet. Und waren gespannt, wie es sich weiterentwickelt.
Uns gefiel schon die Plattform an sich nicht, auch ohne im Backend gewesen zu sein. Heute gibt es wenigstens die Direktlinks, mit denen man auf einen Artikel dauerhaft zugreifen kann. Aber nach modernem Blogsystem sieht das bis heute nicht aus. Uns geht es da wie mit den Plattenbauten der gewesenen DDR: Eine gewisse äusserliche Lebensqualität muss schon vorhanden sein, sonst stimmt es mit der inneren Lebensqualität auch nicht. So ist denn ein immer wiederkehrendes Thema in diesem Blogportal das Miteinander. Das scheint ein leidiges zu sein. Mobbing, Hauen und Stechen, dumme Anmache, ... Letztens hat es erst wieder der stellvertretende Chefredakteur Herr Welzel angemahnt. Motzen sei okay, meint er, aber nicht Mobbing. Und es folgt eine ellenlange Kommentarliste. Dabei finde ich es aber schon eine Frage, wie einer motzt. Einfach raushauen? Auch das ist motzen. Oder konstruktiv Kritik äussern? Sich mit einer Sache kritisch auseinandersetzen? Was nun ist "motzen"? Anders formuliert es ein Bürgerjournalist namens Walter. Dem sind einige seiner Mitblogger ein echter Dorn im Auge, die hätte er gerne ausgesperrt. Auch stellt sich die Frage, was ein Blog überhaupt ist. Gerade dieser Teilnehmer Walter hat Probleme damit, wie man feststellt, wenn man bei ihm reinliest. Mal bezeichnet er das ganze Blogportal als Blog, mal einen einzelnen Artikel. Da scheint noch einiges im Argen zu liegen. Und man muss sich immer noch anmelden, um zu kommentieren. Trackbacks gibt es nicht, jedenfalls nicht von ausserhalb. Und die Kommentarfunktion an sich ist seltsam. Wer mal in einen Artikel mit der Kommentarliste reingeguckt hat, wird es sehen. Die Kommentare können mit Überschriften versehen werden. Diese Überschriften tauchen dann in der Sidebar unter "Neue Kommentare" auf. Aber man weiss durch diese Überschriften nicht, zu welchem Posting der Kommentar sich bezieht. Ein ganz anderes Beispiel ist das HNP-Blog (aus dem Kreis Heidenheim). Es ist erst ein paar Monate alt, der Start und die Durchführung aber sind viel besser. Es ist auf Wordpress aufgesetzt, das derzeit gängigste Blogsystem. Es bloggen nur die Redakteure, das aber mit viel Liebe und Engagement. Dort sieht die Welt ganz anders aus. Nachtrag: Sie wollen sich technisch verbessern. Am 17. Dezember soll es soweit sein. Lassen wir uns überraschen. noch ein Nachtrag: Das RNZblog beruht jetzt auf WP. Und layouttechnisch ist es ein Dreispalter. Und für Kommentare muss man sich immer noch anmelden. Und heiter wird's noch werden mit der Tagcloud. Die hätte ich weggelassen.
Geschrieben von Violine
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13:45
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Blogomania - oder auch nichtSamstag, 16. Juni 2007
Der Blogeintrag des Herrn Walter der RNZ-Kreisredaktion im Blogportal seiner Zeitung ruft zum Besuch der Heidelberger Literaturtage auf, speziell zum Besuch der Lesung einer Dame namens Passig, die auch bloggt, weswegen ihm diese Lesung besonders am Herzen liege:
Warum? Nun, für bloggende RNZ-ler ist sie fast ein Muss. Schließlich will man als Neu-Blogger noch etwas lernen. Für mich hört sich das wieder mal an, als solle aus dem Bloggen ein Hype gemacht werden. Dabei lassen sich Blogger in der Regel bei größeren Events nicht sammeln. Das wird in kleineren Grüppchen gemacht, man pflegt seine Freundschaften. Denn Bloggen heißt oft und oft Kontakthalten, nicht bekannt werden. Ich denke, die wenigsten polieren ihre Texte fürs Internet. Die meisten bloggen spontan (für sie ein Reiz des Mediums). Textanalyse? Textarbeit? Für Textanalyse und Textarbeit braucht es für Neu-Blogger eher einen Workshop denn eine Lesung. Aber damit ist auch klar, daß Schreiben Arbeit ist, ein Handwerk, das erlernt und gepflegt werden muß. Das steht dem (achtlosen) Spontan-Bloggen gegenüber. Ich rede wieder gegen das Hypen, da es mir erstens nicht liegt und ich zweitens schon böse Erfahrungen (eins, zwei) damit gemacht habe. Den (bitteren) Hype-Zyklus kann man mittlerweile in der Wikipedia nachlesen. Nach der anfänglichen Begeisterung mit überzogenen Erwartungen (ich finde es böse, wenn diese überzogenen Erwartungen auch noch geschürt werden) folgt das tiefe Tal der Enttäuschung (bis es sich langsam konsolidiert). Soll Bloggen nun Spaß machen oder will man Ärger? Für Spaß gehe man es langsam an, genüßlich, für Ärger pusche man gehörig: Also, nix wie hin zur Passig, danach Ausschau halten nach Menschen, die wie Blogger aussehen… ??!! Ich korrigiere gleich mal wieder: Blogger sind Menschen, wie sie sonst überall auch rumlaufen. Sie sind nicht besser und nicht schlechter, sie haben kein besonderes Aussehen. Beim Bloggen geht's zu wie im Leben sonst auch, genauso mies und genauso gut, es ist nur eine andere Art des Kontakthaltens. Nachtrag: Auf die Reaktionen zum Aufruf des Herrn Walter bin ich gespannt. Die Dame Passig wird in der Wikipedia als eine beschrieben, die in der BDSM-Szene Berlins sehr bekannt ist. Soviel zum gründlichen Recherchieren. Jetzt wissen wir also mehr über das Phänomen Blogger. Heute Abend (17. Juni) um 18.00 Uhr ist die Lesung. noch ein Nachtrag: Der erste Link ist wieder erreichbar, ich habe den Permalink ermittelt (der erweist sich hoffentlich nicht wieder als temporär
Geschrieben von Violine
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13:10
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Der Deutschen liebster Content in BlogsSamstag, 19. Mai 2007
Ich greif' auch nochmal auf die Artikelserie der RNZ zu web 2.0 zurück.
Mir geht es um einen speziellen Artikel in der Ausgabe vom 12. / 13. Mai 2007. Alexander R. Wenisch hat Herrn Professor Neuberger, seines Zeichens Kommunikationswissenschaftler an der Uni Münster, interviewt. Eine der Fragen (samt Antwort) lautete: Wo sehen Sie Schwierigkeiten? Was hier kritisiert wird, sind die Blogs, in denen wieder mal vom neuesten Schnupfen, der flotten Biene aus der Disko, kryptischen Notizen an sich selbst, ... erzählt wird. Das versteht außer den Freunden niemand, und mit denen redet man eh über solche Sachen, da braucht es kein Blog. Die Nabelschau etwas weitergespannt bedeutet die Beschäftigung mit sich selbst, die Beschäftigung mit dem Persönlichen. "Der Deutschen liebster Content in Blogs" vollständig lesen
Geschrieben von Violine
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19:03
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Blogs der Rhein-Neckar-Zeitung onlineFreitag, 18. Mai 2007
Jetzt ging es doch schneller als erwartet, die Blog-Plattform der Rhein-Neckar-Zeitung ist online:
RNZ SchreibBlog - Blog der RHEIN-NECKAR-ZEITUNG online Für die Teilnahme reicht eine Registrierung und das Akzeptieren der Nutzungsbedingungen und der Blogregeln. Alle, die schon immer mal davon geträumt haben, in die Zeitung zu kommen, dürfen jetzt online mitschreiben. Ausgewählte Artikel werden voraussichtlich auch in der RNZ Druckausgabe erscheinen: RNZ topblogs (PDF).
Geschrieben von kg
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19:14
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Die Rhein-Neckar-Zeitung entdeckt das Web 2.0Mittwoch, 16. Mai 2007
Die Rhein-Neckar-Zeitung aus Heidelberg entdeckt zur Zeit das Web 2.0. In etlichen ganzseitigen Artikeln wird über Blogs, das StudiVZ und Wikis berichtet. Soviel Internet gab es noch nie in der Rhein-Neckar-Zeitung. Und bei jedem Beitrag befindet sich ein Kästchen mit einer Ankündigung:
In wenigen Tagen geht unsere RNZ-Blog-Plattform online. Damit geben wir Ihnen die Möglichkeit, mit der Redaktion in einen intensiveren und direkten Kontakt zu treten. Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, über das, was Sie bewegt oder was vor Ihrer Haustüre passiert, zu berichten. Selbstverständlich bloggen auch die RNZ-Redakteure mit. Lassen Sie sich überraschen.Natürlich ist auch die Bloggosphäre interessiert, was die RNZ plant, denn schließlich lesen Blogger auch Zeitung und nicht nur Internet. Bei den Kurpfalzbloggern wird schon der Artikel über Blogs, den die RNZ in ihrer Printausgabe veröffentlicht hat, diskutiert. Aber wie wird wohl die Blog-Plattform der RNZ aussehen? Ich gehe davon aus, dass es kein Wordpress-System wird 01.02.2007: Die Hersfelder Zeitung ist nach grundlegender Neugestaltung und Programmierung der Internetpräsenz mit einem an das Print-Redaktionssystem angebundenen NetContent ECMS online, insbesondere mit dem neuen interaktiven Web2.0 -Angebot der direkt kommentierenden Lesermeinung.Wie das Web 2.0 Angebot der RNZ aussehen könnte, kann man sich also schon mal bei der Hersfelder Zeitung anschauen.
Geschrieben von kg
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um
22:44
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Ich musste sofort den Fotoapparat zücken, so schön fand ich das.
da möchte man sich doch glatt dazusetzen und eine Runde mithören.
leider erst so spät entdeckt, passt aber anhand der aktuellen Lage in [...]
:D
sehr schöne idee! in bremen gibt es nun auch einen christlichen fanclub. [...]