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Zum Rauchverbot in Heidelberger GaststättenFreitag, 3. August 2007
Eigentlich wollte ich einen Erlebnisbericht vom ersten Tag schreiben, an dem in Heidelberger Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf. Aber es gibt nicht viel zu berichten:
Das Wetter war am Mittwoch, den 1. August 2007, sehr warm und sonnig und so hatten die Raucher die Möglichkeit sich einen der zahlreichen Plätze im Freien zu suchen, an denen sie ungestört weiter rauchen konnten. In der Gaststätte, in der ich war, waren drinnen die Aschenbecher weggeräumt, aber es saßen doch etliche Gäste drinnen. Für mich war es ein völlig unaufgeregter Tag ohne irgendwelche Raucher- bzw. Nichtraucherdiskussionen oder seltsame Beschimpfungen. Im Grunde würde ich mir auch wünschen, dass der erstaunliche Schritt einiger Bundesländer, ganz pragmatisch und unaufgeregt in die Praxis umgesetzt wird. Verwundert bin ich über die hartnäckigen Raucher, die jetzt händeringend nach den letzten Räumen in Gaststätten suchen, in denen sie qualmen dürfen. Die RNZ- Lokalredaktion will sogar eine Liste mit solchen Gaststätten abdrucken, die seperate Raucherräume haben. Unterm Strich ist die rauchfreie Gaststätte doch auch eine Chance für Raucher, sich in rauchfreien Räumen aufzuhalten und weniger zu rauchen. Erfahrene Balkonraucher wissen sicher wovon ich spreche. Baustelle in der Rohrbacher StrasseSonntag, 24. Juni 2007
Die Rohrbacher Straße wird in den nächsten 18 Monaten grundlegend saniert. Die Gleise und die Versorgungsleitungen werden erneuert. Den Rohrbachern und den Bewohnern der Südstadt steht also eine ähnliche Großbaustelle bevor wie sie die Kirchheimer in der Schwetzinger Strasse zwei Jahre lang ertragen durften.
Die Stadt hat allerdings versprochen, diesmal eine ordentlichere Bauausführung zu machen. Jetzt kann man sehen, ob die Stadt aus der Kirchheimer Chaosbaustelle gelernt hat, bei der eigentlich nur das Baustellenmarketing reibungslos lief. Natürlich ist so eine Baustelle ein schönes Fotomotiv (des einen Leid, des Fotografen Freud Während der Erneuerung müssen alle, die durch die Rohrbacher Strasse müssen, mit zahlreichen Umleitungen rechnen.
Geschrieben von kg
in Unterwegs
um
18:25
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Tags für diesen Artikel: Baustelle
Wie besetzt man vier Sitzplätze?Dienstag, 8. Mai 2007
Ich konnte mich schon immer über unhöfliche Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln aufregen. Ein Phänomen, das man sehr gut in der S-Bahn beobachten kann, ist, dass viele Reisende zwei Sitzplätze beanspruchen. Einen für sich selbst und einen zweiten für ihre Tasche. Dagegen ist bei leerer Bahn nicht viel einzuwenden, aber die meisten räumen ihre Tasche auch nicht weg, wenn immer mehr Leute einsteigen. Manchmal reizt es mich zu fragen, ob sie für ihre Tasche auch eine Fahrkarte gelöst haben ...
Ein ganz neues Phänomen kann man jetzt in der Linie 26 vom Bismarckplatz nach Kirchheim beobachten. Die Bahn ist oft nicht so voll wie die Linie 23 nach Rohrbach, viele Fahrgäste breiten sich also gleich mal aus. Heute habe ich eine junge Frau beobachtet, die ihre Tasche neben sich gestellt hat und gleichzeitig die Beine schräg gestellt hat, so dass die gegenüberliegenden Sitze auch blockiert waren. Damit waren alle vier Sitze blockiert und ihr dumpfer Gesichtsausdruck machte klar: "Hier sitze ich". In der nächsten Vierergruppe saß ein männlicher Jugendlicher, der beide Beine so breit auseinandergestellt hatte, dass ebenfalls alle vier Plätze blockiert waren. Ich habe mich dann in eine Zweiergruppe gesetzt, in der schon jemand saß (die sind dann wirklich eng). - Als die Bahn voller wurde, bewegte die junge Frau erst widerwillig die Beine zur Seite, als eine ältere Frau dabei war den Sitzplatz schräg gegenüber einzunehmen. Ich musste mich an meine Jugend erinnern, als es noch ältere Herrschaften gab, die Fahrgäste zurecht wiesen. Ein "Machen sie mal Platz" hätte die junge Frau sicher abbekommen. Jugendliche, die ihre Füße auf die Sitze legten, wurden oft auch zurecht gewiesen. Früher fand ich es manchmal übertrieben, heute vermisse ich diese "Moralapostel". Mancher Fahrgast hätte wirklich eine Ermahnung verdient. Wie diese junge Frau, die sich einbildet, ihr würden vier Sitzplätze zustehen... Kirchheim bebtDonnerstag, 5. April 2007
Irgendwann muss sie doch fertig werden, die neue Trasse für die Strassenbahn nach Heidelberg-Kirchheim. Auf den ersten Blick sieht es schon sehr gut aus: die Strassenbahnlinie 26 fährt, an manchen Stellen fahren schon wieder Autos und für Fußgänger hat sich die Zahl der Löcher, in die man fallen kann, erheblich reduziert.
Aber jetzt kommt die nächste Herausforderung für die Anwohner: die Strassendecke wird geteert und die Fussgängerwege werden gepflastert. Klingt erst mal harmlos. Aber jetzt fahren riesige Strassenwalzen durch Kirchheim, festigen den Boden und rütteln Strassen und Häuser durch. Wenn der Teer ausgelegt ist, muss er gefestigt werden. Wenn die Steine gelegt sind, müssen sie reingeklopft werden. Und dann kommen alle nur erdenklichen Rüttelmaschinen zum Einsatz, die kleine Erdbeben auslösen ... Manchmal habe ich Angst um meine Festplatte, in der sich eine feine empfindliche Mechanik bewegt und schalte lieber den Rechner aus. Oder ich erinnere mich an die zahlreichen Katastrophenfilme, in denen ein beständige Kraft ein Unglück auslöst: Nach und nach drehen sich die Schrauben aus dem Rohr, bis der Wasserrohrbruch das Schiff zum Untergehen verdammt. Ein Erdbeben löst die Träger eines modernen Hochhauses und verwandelt es kurz darauf in Schutt und Asche ... So schlimm wird es wohl nicht kommen. Und das Foto ist eine üble Bildmontage, die der gequälten Seele eines Kirchheimers entsprungen ist. Jetzt hoffe ich erst mal auf ruhige Ostertage und dass danach mein größter Wunsch in Erfüllung geht: ein ruhiges Heidelberg-Kirchheim, durch das man auf befestigten, sauberen Bürgersteigen gehen kann.
Geschrieben von kg
in Unterwegs
um
16:25
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Tags für diesen Artikel: Baustelle
Das neue FahrgefühlSamstag, 6. Januar 2007
Seit dem 9.12.2006 fährt die Linie 26 durch Kircheim. Sie verbindet Kirchheim mit der Innenstadt. Straßenbahnfahren ist wirklich sehr viel angenehmer als Busfahren. Die Bahn fährt sehr ruhig und bremst auch nicht so häufig wie der Bus, einen großen Teil der Strecke muss sie nicht im Verkehr mitfahren.
Am angenehmsten sind natürlich die neuen Niederflurwagen, in die man ebenerdig ein- und aussteigen kann. Auf der Linie 26 sind aber auch die alten Wagen unterwegs, die beim Einsteigen einige Treppenstufen haben. Aber man kann natürlich auch nicht alles auf einmal haben und auf anderen Linien sind diese Wagen ja auch noch unterwegs. Aber es gibt auch einen großen Nachteil: die Linie 26 fährt nicht über den Heidelberger Bahnhof. Natürlich ist dadurch die Verbindung in die Innenstadt schneller, aber cirka die Hälfte der Kirchheimer hat jetzt keine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof mehr, wie früher mit den Buslinien 41 und 42. Eine Lösung ist, zu einer Haltestelle der Buslinie 33 zu laufen, die direkt zum Hauptbahnhof fährt. Eine andere ist, mit der Linie 26 in Richtung Stadt zu fahren und umzusteigen. Entweder an der Rudolf-Diesel-Straße in die Buslinie 33 oder an der Stadtbücherei in eine Straßenbahn in Richtung Bahnhof. Wer alle Möglichkeiten erkunden will, wie man von Kircheim zum Bahnhof kommt, der sollte sich die Verbindungen auf der Website des VRN raussuchen lassen. Die Zeit, die man dort für das Raussuchen einer passenden Verbindung braucht, reicht allerdings problemlos, um von Kirchheim zu Fuß zum Hauptbahnhof zu laufen.
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Ich musste sofort den Fotoapparat zücken, so schön fand ich das.
da möchte man sich doch glatt dazusetzen und eine Runde mithören.
leider erst so spät entdeckt, passt aber anhand der aktuellen Lage in [...]
:D
sehr schöne idee! in bremen gibt es nun auch einen christlichen fanclub. [...]