Am 9. September ist wieder
Tag des offenen Denkmals. Wie immer macht Heidelberg mit verschiedenen Stätten (den üblichen Verdächtigen) mit. Das diesjährige Motto ist "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbrauten".
Das ganze Programm kann man bei der Stadt Heidelberg
herunterladen.
Schön ist, daß man da Stätten besichtigen kann, in die man sonst so nicht reinkommt. Das St. Anna-Heim in der Plöck zum Beispiel. Es ist ein Altenpflegeheim, also kann man nicht einfach als Besucher rein, um sich das Haus von oben bis unten anzusehen.
Jedes Jahr sind es ungefähr dieselben Stätten - die Heiliggeistkirche ist zum Beispiel immer dabei -, aber durch das wechselnde Motto kann man diese Stätten unter neuen Gesichtspunkten besichtigen.
Ich schau' mir vielleicht den Bergfriedhof an. Ich mag Friedhöfe, sie sind für mich wie Parks, ein Erholungsraum in der Stille. Laut dem Programm ist der Bergfriedhof als romantischer Landschaftsgarten von Gartenbaudirektor
Johann Metzger entworfen worden. Das kann interessant werden.
Durch einen Freund bin ich vor Jahren auf diesen Tag aufmerksam geworden. Da habe ich gelernt, es bei einer Stätte zu belassen.
Dieser Freund hatte es geschafft, sich einen Drei-Punkte-Marathon aufzustellen, und den hat er durchgezogen und den Führungen aufmerksam zugehört, während ich mir in Ruhe die Stätten angesehen habe und die Vorträge an mir vorbeigezogen sind.
Nein, nur ein Ort ist besser, da bin ich aufmerksamer, was die Vorträge auch verdient haben, denn sie sind sehr gut.
Neue Kommentare
Ich musste sofort den Fotoapparat zücken, so schön fand ich das.
da möchte man sich doch glatt dazusetzen und eine Runde mithören.
leider erst so spät entdeckt, passt aber anhand der aktuellen Lage in [...]
:D
sehr schöne idee! in bremen gibt es nun auch einen christlichen fanclub. [...]