Die RNZ berichtet am 15. 02. 2007 unter dem Titel
Als Tandem geht vieles leichter von der Organisation der
großen Brüder und Schwestern Deutschland, die nun in der Rhein-Neckar-Region ein Pilotprojekt starten.
Im Zeitungsartikel steht, daß das ursprünglich eine nordamerikanische Organisation ist, über 100 Jahre alt, an der sich mittlerweile mehrere Länder beteiligen.
Kinder und Jugendliche, die einen Mentor brauchen, also so etwas wie einen großen Bruder oder eine große Schwester, können sich bei der Organisation melden und bekommen eine passende Person (über 20 Jahre, desselben Geschlechts) zugewiesen, die dieses Kind mindestens für ein Jahr, besser länger, in seinem Leben begleitet. Einfach für das Kind da ist, mit ihm Zeit verbringt, einmal pro Woche. Dabei soll das Kind nicht aus seinen Verhältnissen herausgerissen werden, sondern es soll einen Ansprechpartner ganz für sich alleine haben, der ihn persönlich unterstützt. Wie ein großer Bruder oder eine große Schwester eben.
Diese Art der Betreuung kannte ich schon. Aus Krimis. Aus der Krimi-Serie um Carlotta Carlyle, dieser Bostoner Detektivin, die gleichzeitig Taxi fährt, um ihren Lebensunterhalt aufzubessern.
Ihre kleine Schwester heißt Paolina und sie stammt aus ganz anderen Verhältnissen als Carlotta. Carlotta ist von ihren Eltern europäisch geprägt - die Großmutter jiddisch, die Mutter zitierte ständig deren jiddische Sprichwörter - Paolina dagegen stammt aus Kolumbien.
Neue Kommentare
Ich musste sofort den Fotoapparat zücken, so schön fand ich das.
da möchte man sich doch glatt dazusetzen und eine Runde mithören.
leider erst so spät entdeckt, passt aber anhand der aktuellen Lage in [...]
:D
sehr schöne idee! in bremen gibt es nun auch einen christlichen fanclub. [...]